Verkehrsunfall - Schadensersatz online durchsetzen

Verkehrsunfall ONLINE regulieren

Bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen aus einem Verkehrsunfall helfe ich Ihnen auch ohne Besuch in meiner Kanzlei.

Die Kommunikation kann, wenn Sie es wünschen, ausschließlich auf elektronischem Weg erfolgen. Schnell und unkompliziert kann ich Sie bei der Schadensregulierung unterstützen.

Zur schnellen Bearbeitung werden folgende Unterlagen benötigt:

Zwei Vollmachten

Es werden zwei Vollmachten (für die Akteneinsicht bei der Polizei und für die Versicherung) benötigt, die Sie sich hier runterladen können.

Fragebogen für Anspruchsteller

Zur Bearbeitung des Mandates werden eine Vielzahl von Angaben benötigt, die Sie uns an Hand eines Fragebogens bitte zur Verfügung stellen. Diesen Fragebogen erhalten Sie hier. Bitte füllen Sie diesen nach Möglichkeit vollständig aus und übersenden Sie uns diesen zusammen mit den Vollmachten.

Polizeiliches Unfallprotokoll

Wurde der Unfall durch die Polizei aufgenommen, so stellen Sie uns auch eine Kopie des Protokolls zur Verfügung.

Gutachten / Kostenvoranschlag

Sind Sie bereits im Besitz eines Schadensgutachtens oder eines Kostenvoranschlages? Ansonsten können wir Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Kfz-Sachverständigen oder einer Werkstatt behilflich sein.

Nach Eingang Ihrer Unterlagen setze ich mich innerhalb von zwei Werktagen mit Ihnen in Verbindung.

Sie erhalten von mir den in Ihrem Namen geführten Schriftverkehr und führen kostenlos die Korrespondenz mit der Rechtschutzversicherung.

Es fallen für Sie keine Anwaltskosten an, wenn Sie an dem Unfall keine Schuld trifft oder Ihre Rechtsschutzversicherung uneingeschränkt Kostenschutz gewährt.


Fahrlässige Körperverletzung und Fahrlässige Tötung

Fahrlässige Körperverletzung und Fahrlässige Tötung

Leider kommt es bei Verkehrsunfällen nicht immer nur zu einem Sachschaden, sondern es werden häufig auch andere Verkehrsteilnehmer verletzt oder gar getötet. Die Folge ist, dass sich der Unfallverursacher mit dem Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung oder der fahrlässigen Tötung konfrontiert sieht.

Im Falle der Verurteilung drohen dem Unfallverursacher einschneidende Konsequenzen, wie eine Haft- oder Geldstrafe, der Führerscheinentzug bzw. ein Fahrverbot und mindestens drei Punkte im Fahreignungsregister.

Selbst leichteste Verletzungen eines anderen Unfallbeteiligten führen häufig erst einmal zum Einleiten eines Ermittlungsverfahrens wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Unfallverursacher.

Durch versiertes Agieren gelingt es jedoch dem Verteidiger meist die Einstellung des Verfahrens zu erreichen, mit dem Ergebnis, dass der Unfall dann nur noch mit einem Bußgeld geahndet wird.

Fahrlässige Körperverletzung

Die fahrlässige Körperverletzung ist im § 229 StGB unter Strafe gestellt:

„Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“.

Strafbar macht sich somit, wer die Körperverletzung einer anderen Person durch Fahrlässigkeit verursacht. Fahrlässig handelt hier, wer die im Straßenverkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.

Die fahrlässige Körperverletzung wird gemäß § 230 Abs. 1 StGB nur auf Strafantrag verfolgt, es sei denn, dass die Staatsanwaltschaft wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung von Amtswegen ein Einschreiten für geboten hält. Meist stellt jedoch schon der Verletzte einen Strafantrag, so dass sich die Frage nach dem besonderen öffentlichen Interesse der Strafverfolgungsbehörde nicht stellt.

Fahrlässige Tötung

Der Tatbestand der fahrlässigen Tötung gemäß § 222 StGB lautet:

„Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Kommt es aufgrund eines Verkehrsverstoßes zur Tötung eines Menschen, so ist im besonderen Maße zu prüfen, ob und in welchem Umfang der Beschuldigte die im Straßenverkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen hat und daher für den tödlichen Ausgang des Verkehrsunfall tatsächlich verantwortlich gemacht werden kann.

Bei diesen Vorwürfen ist ein hohes Strafmaß zu befürchten und die Strafverfolgung zögert nicht. Daher zögern auch Sie nicht und kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt. Gerne stehe ich Ihnen zu Verfügung.


Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist im § 142 StGB unter Strafe gestellt. Umgangssprachlich wird auch häufig von Unfallflucht oder Fahrerflucht gesprochen. Gemeint ist damit aber immer das Unerlaubte Entfernen vom Unfallort im Sinne des § 142 StGB.

Dieser Straftatbestand dient der Durchsetzung der bei einem Unfall entstandenen zivilrechtlichen Ansprüche der Beteiligten untereinander und der Abwehr unberechtigter Ansprüche. Daher hat jeder an einem Unfall Beteiligte an der Unfallstelle bestimmte Feststellungen zu seinen Personalien etc. zu ermöglichen. Gegebenenfalls muss er auch einen angemessenen Zeitraum auf feststellungsbereite Personen warten.

Die Regelung des Unerlaubten Entfernens von Umfallort ist einer der umfassendsten und auf der anderen Seite schwierigsten Straftatbestände des Verkehrsstrafrechtes, was allein folgende aktuelle Entscheidung des Kammergerichts aufzeigt:

Für die Verwirklichung von § 142 StGB reicht es nicht aus, dass es zu einem Unfall gekommen ist. Es muss – im Falle eines Sachschadens – nicht völlig bedeutungsloser Fremdschaden entstanden sein. Da ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort nur bei Vorsatz strafbar ist (§ 15 StGB), muss dem Täter auch hinsichtlich des nicht völlig unbedeutenden Schadens zumindest bedingter Vorsatz nachgewiesen werden. Es genügt auch nicht, dass der Angeklagte dies hätte erkennen können und müssen, weil damit (nur) Fahrlässigkeit belegt ist (KG, Beschluss vom 08.07.2015, Az. (3) 121 Ss 69/15 (47/15)).

Was ist ein nicht völlig bedeutungsloser Fremdschaden?

Ältere Rechtsprechnung ging von einer Bagatellgrenze von 5 bis 10 DM aus. Heute muss man diese Grenze sicherliche unter Berücksichtigung der gestiegenden Reparaturkosten bei ca. 50 EUR ansiedeln.

Was ist Vorsatz oder gar bedingter Vorsatz im Unterschied zur Fahrlässigkeit?

Die Fahrerflucht ist dann nicht strafbar, wenn der Unfallverursacher den Unfallort verlassen hat und das nicht vorsätzlich getan hat. Vorsätzlich kann er nur dann gehandelt haben, wenn er den Unfall überhaupt bemerkt hat oder hätte erkennen können, dass er an einem Verkehrsunfall möglicherweise beteiligt ist und durch den Unfall ein nicht unerheblicher Schaden entstanden ist.

Von der Aussageverweigerung Gebrauch machen - keine Nachteile

In der Praxis neigen viele Betroffene dazu sich vorschnell gegenüber der Polizei zu äußern oder sich für ihr Verhalten nach einem Verkehrsunfall zu rechtfertigen. Das ist fast immer einer fataler und nachträglich schwer zu korrigierender Fehler.

Besser ist es, von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch zu machen und einen Strafverteidiger zu konsultieren. Nachteile dürfen dem Beschuldigten daraus nicht erwachsen.

Dieser Grundsatz gilt auch für sogenannte Parkrempler, wonach das Strafgericht ganz von Strafe absehen oder die Strafe mildern, wenn es sich um einen Unfall außerhalb des fließenden Verkehrs handelt, dabei ein „nicht bedeutender“ Sachschaden verursacht worden ist (ein solcher wird von der Rechtsprechung derzeit bis etwa 1.300 Euro angenommen) und der Täter sich nach Entfernen vom Unfallort binnen vierundzwanzig Stunden freiwillig bei der Polizei oder dem Geschädigten meldet und die erforderlichen Feststellung seiner Personalien etc. ermöglicht. Auf Grund der im § 142 Absatz 4 StGB geregelten 24h-Frist sollte in solchen Fällen sofort ein Strafverteidiger hinzugezogen werden. Einige Verteidiger unterhalten zu diesem Zwecke sog. Notfallrufnummern (+ 49 171 65 43 669).


Vorsatz oder Fahrlässigkeit

Vorsatz oder Fahrlässigkeit

Die Frage nach Vorsatz oder Fahrlässigkeit bei Verkehrstraftaten bzw. Verkehrsordnungswidrigkeiten ist für jeden Verkehrsteilnehmer, dem ein Verstoß gegen die Regeln im Straßenverkehr vorgeworfen wird, in vielerlei Hinsicht von Bedeutung.

Derjenige der vorsätzlich gegen Verkehrsregeln verstößt, muss mit einer deutlich höheren Strafe und unangenehmeren Nebenfolgen (z.B. Fahrverbot) rechnen, als derjenige dem „nur“ fahrlässiges Handeln vorgeworfen wird.

In der Praxis gehen Polizei und Bußgeldstellen bei Verkehrsverstößen meist von Fahrlässigkeit aus. Wer nimmt schon einem anderen Kraftfahrer vorsätzlich die Vorfahrt und riskiert einen schweren Unfall? Das wird eher die Ausnahme sein.

Daher geht der Bußgeldkatalog bei den Verkehrsordnungswidrigkeiten grundsätzlich von Fahrlässigkeit aus. Liegt jedoch vorsätzliches Handeln dem Verkehrsverstoß zu Grunde, so sind weder Gericht noch Bußgeldstelle an die Höhe der im Bußgeldkatalog ausgewiesenen Geldbuße gebunden. Es drohen deutlich darüber liegende Strafen.

Die Grenze zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit ist in der Praxis oft schwierig voneinander abzugrenzen, was an einem Beispiel aufgezeigt werden soll:

Die meisten Strafrichter gehen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 50 % der höchstzulässigen Geschwindigkeit in geschlossener Ortschaft von einem schwerwiegenden Indiz für ein vorsätzliches Handeln des Kraftfahrers aus. Kommen noch weitere Umstände hinzu, wie z.B. die eingeräumte große Eile des Fahrers, so droht eine Verurteilung wegen Vorsatz und dass obwohl ursprünglich im Bußgeldbescheid nur von fahrlässigem Handeln ausgegangen wurde.

Die Verurteilung wegen Vorsatz hat noch eine weitere, für den rechtsschutzversicherten Betroffenen bzw. Beschuldigten, unangenehme Folge. Wird man wegen vorsätzlichem Handeln letztendlich rechtskräftig verurteilt, riskiert man seinen Schutz in der Verkehrsrechtsschutzversicherung und muss die Verfahrenskosten selbst tragen.

Aus diesen und weiteren Gründen ist es eine entscheidende Aufgabe der Verteidigung, eine mögliche Verurteilung zu verhindern. Mit guten Argumenten des Verteidigers lässt sich eine Verurteilung wegen vorsätzlichem Handeln bei Verkehrsverstößen verhindern.


Schadensregulierung

Regulierung von Unfallschäden

Schadensregulierung
Schadensregulierung von Verkehrsunfällen

Je öfter man im Straßenverkehr unterwegs ist, je größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwann in einen Verkehrsunfall verwickelt wird.

Häufig ist nicht gleich auf den ersten Blick erkennbar, wer eigentlich die Schuld an dem Verkehrsunfall trägt.

In einer Großstadt wie Berlin, mit seinen oft mehr als chaotischen Verkehrssituationen, in der Manche meinen, ihnen würde die Straße allein gehören, ist es für den Geschädigten nicht einfach, zu seinem Recht zu kommen.

Ich kann Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Schadenersatzansprüche gegenüber dem Unfallverursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherung helfen.

Als Ihr unabhäniger Berater in Verkehrssachen kann ich Ihre gesamten gesetzlichen Ansprüche aus einem Verkehrsunfall für Sie durchsetzen.

Zum Zwecke einer schnellen und komplikationslosen Bearbeitung des Mandates stelle ich Ihnen hier die notwendige Vollmacht und den sehr hilfreichen Fragebogen für Anspruchsteller zur Verfügung.